Generation Z – Der zukünftige Kunde

Marketer müssen sich langsam damit vertraut machen, dass die Generation Z bzw. Gen Z in Zukunft die wichtigsten Kunden darstellen wird. Crossmedial optimal vernetzt und multimedial aufgewachsen stellen diese Personen der Generation Z eine enorme Herausforderung für das Marketing dar. Denn sowohl das Konsumverhalten als auch die Bewertung von Angeboten unterscheidet sich deutlich von den vorausgehenden Generationen. Um die Gen Z zu erreichen, sind Multichannel und Multimedia-Angebote nur ein Teil des Erfolgs.

Warum Gen Z eine Herausforderung für Marketer wird

Das Marketing muss sich immer auf die verschiedenen Nutzer und Nutzertypen einlassen und sich für diese optimieren. Dies wird bei der Gen Z allerdings besonders schwierig, da es sich bei den Personen dieser Generation um Digital Natives 2.0 handelt. Sie kennen die meisten Mechanismen im Netz und in der Werbung und sind unter anderem zu schlau, um sich ausschließlich auf Bewertungen anderer Nutzer zu verlassen. Die eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen des eigenen sozialen Umfelds spielen eine erheblich größere Rolle. Zudem rücken sich die meisten Personen der Generation Z weniger in den Mittelpunkt als die Vorgänger-Generationen, was eine individuelle Ansprache nochmals erschwert. Ein effektives Marketing für diese Generation muss crossmedial, also über unterschiedliche Medienkanäle, ablaufen, da die Nutzer die verschiedenen digitalen Medien meist nebenher und zeitgleich nutzen. Eine Multichannel-Strategie per Multimedia (Ton, Video, Bild etc.) kann umso erfolgreicher sein, umso mehr digitale Kanäle eingebunden werden und umso stärker diese Kanäle den Kunden der Gen Z erreichen. Werden zudem crossmedial Themen wie Altruismus, Umweltschutz und eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben behandelt, fühlen sich die Mitglieder der Gen Z viel stärker angesprochen von den Marketingmaßnahmen. Es gilt die verschiedenen Multimedia-Elemente zu nutzen, um die Aufmerksamkeit der Generation Z zu wecken und diese crossmedial aufrechtzuerhalten. Das einfache Multichannel-Marketing der aktuellen Zeit ist dafür weder flexibel noch übergreifend genug. Hier gilt es in Zukunft viel integrativer zu arbeiten.

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Vernetzt und nativ Multimedia-affin wird jeder Kauf abgestimmt

Während die Millenials (Generation Y) vor allem die Bewertungen anderer User bei einer Kaufentscheidung berücksichtigt haben und somit durchaus manipulierbar waren, sieht dies bei der Gen Z anders aus. Diese achten verstärkt auf die Reaktionen des direkten Umfelds und beziehen diese in die Kaufentscheidung mit ein. Wenn also das Marketing ein Produkt empfiehlt, werden die meisten Personen der Generation Z nicht auf die Bewertungen im Netz achten, sondern den möglichen Kauf zunächst einmal online mit ihren Freunden diskutieren und abstimmen. Gelingt es dem Produkt durch eine crossmedial hohe Präsenz den meisten Personen im Gedächtnis zu bleiben, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Kaufentscheidung nehmen. Wenn alle Freunde der Person aus der Gen Z ein Produkt kennen und im Kopf haben, dass dies positiv sein muss, trägt das erheblich zu einer positiven Kaufentscheidung bei. Die Präsenz in den verschiedenen Multimedia-Kanälen mit einem Multichannel-Marketing ist dementsprechend noch wichtiger, um die Generation Z zu erreichen und zu überzeugen. Storytelling und Authentizität sind besonders wichtig. Zudem ist es wichtig das Marketing an die Ziele der Generation anzupassen. Eine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit und ein viel stärkeres Selbstbewusstsein hinsichtlich der gesellschaftlichen Stellung zeichnet die Gen Z aus. Daher spielen Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und auch individuelle Freiheit eine besonders große Rolle und sollten im Marketing berücksichtigt werden.

Fazit: Multichannel und crossmedial optimierte Marketingmaßnahmen werden immer wichtiger

Tradierte Werbe-Medien wie das Fernsehen oder auch wie Flyer & Co werden mit der Gen Z immer unwichtiger. Dennoch müssen Marketer das Multichannel-Marketing noch immer berücksichtigen, die Art der Kanäle allerdings ändern. Denn die neue Kundengeneration ist beinahe ausschließlich über Multimedia erreichbar und dort in der Lage schnell und ohne Umwege die verschiedenen Fakten zu recherchieren. Die Crossmedial bestens vernetzten Kunden können durch Marketingmaßnahmen nur noch erreicht werden, wenn diese nicht nur die Kunden selbst, sondern auch ihre digitale Bubble erreichen. Werbung und Marketingmaßnahmen für die Generation Z müssen also viel weiter gefasst und professionalisiert werden. Dank Big Data und der voranschreitenden Automatisierung im Bereich Marketing wird ein Teil dieser Arbeit bereits von Maschinen erledigt. Die soziale Bubble, welche unter anderem bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle spielt, muss in Zukunft in die verschiedenen Marketingmaßnahmen integriert werden. Nur so kann mittels Multichannel-Multimedia die Zielgruppe optimal und zielführend angesprochen werden.

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